PEEK - Polyetheretherketon

 

             PEEK Arbeit ohne Galvano   PEEK Arbeitt ohne Galvano
verblockte, implantagetragene Teleskope         Konstruktion des Sekundärgerüstes          umgesetzter  Modellguß als Sekundräkonstruktion ohne z.B. "Galvano" in PEEK

    
 

Immer häufiger kommt PEEK in den Einsatz wenn es um medizinische Anwendungen innerhalb und außerhalb des Körpers geht.
Bekannt ist es als Ersatzmaterial bei Bandscheiben und Kniescheiben, im Moment dem Haupteinsatzgebiet von PEEK.
Das Material ist biokompatibel, inert gegen Körperflüssigkeiten und lässt sich "einfach", individuell gestalten und verarbeiten.
Die Elastizität gleicht dem Knochen und zusätzlich ist das Material auch röntgentransparent.
 

In der Zahntechnik ist PEEK noch nicht stark vertreten, da die Spritztechnik für das Labor mit den kleinen Spritzgussgeräten nocht nicht sehr ausgereift ist.

In der CAD/CAM Technologie kann es nur dann zum Einsatz kommen wenn die Maschine wichtige Parameter erfüllt. Auch muss eine Konstruktionssoftware für diese Indikationen verfügbar sein.

Jedoch sind gerade hier  hohe Freiheiten zu verzeichnen, spart man doch am Gewicht und hat sehr hohe Freiheiten gegenüber dem Design.
Außerdem ist es eine sehr gute Alternative gegenüber Metallen, da sich durich die Gleiteigenschaften des Materials Sekundärkonstruktionen lösen lassen bei denen kein Zwischenkäppchen wie Galvano benötigt wird.Wichtig sind hierfür die Kenntnisse über die Zusammenhänge eingestellter Frikiton und Konstruktionsdesign.


Eigenschaften von PEEK:

  • Allergiefrei, da auch bei Implantaten eingesetzt  
  • Hohe Elastizität bei niederigem E-Modul, gleicht dem natürlichen, gesundem Knochen
  • Röntgentransparenz
  • Hohe Beständigkeit gegenüber Verschleiß, Abrieb und Korrosion
  • Hohe Steifigkeit bei niedrigem Gewicht
  • Sterilisationsfähig
  • Sehr gute Gleiteigenschaften
  • Behält die ursprünglichen Eigenschaften auch bei Bestrahlungen bei
  • Konventionelle oder adhäsive Befestigung möglich 
  • Gute Verblendeigenschaften mit herkömmlichen Verblendmaterialien bei Oberflächenkonditionierung